Wo und wie schläft mein Kind

schlafender SäuglingFür die ersten Monate wird gern ein Stubenwagen benutzt. Achten Sie darauf, dass die Matratze nicht zu hart ist. Der Vorteil eines Stubenwagens ist, dass er bequem von einem Zimmer in ein anderes verschoben werden kann.

Wenn Sie eine neue Matratze anschaffen, gibt es die Wahl zwischen Kokoskern und Kaltschaummatratze.

Mit der Kokoskernmatratze kann man eigentlich nichts falsch machen, bei der Schaummatratze sollten Sie darauf achten, dass sie nicht zu weich ist. Verlassen Sie sich auf Ihre Nase und riechen Sie mal dran. Nach dem Kauf packen Sie die Matratze aus und lassen Sie sie gut auslüften.

Ein von Eltern entwickeltes Bett ist das Babybay. Es wird an das elterliche Bett angepasst, und ermöglicht so, das nachts niemand mehr aufstehen muss, um das Baby zu versorgen. Das Baby liegt bei Ihnen, hört auch nachts die vertrauten Geräusche wie in den Monaten vorher, und hat doch sein eigenes Bettchen.

Eine andere Möglichkeit ist die Leanderwiege. Das ist ein ovales Bettchen mit einer hochwertigen Matratze, das aus Dänemark kommt. Ein stabiles Drahtgestellt, welches von einem ökologisch getesteten Leinenstoff überzogen ist, bietet Ihrem Kind viel Platz. Die Wiege kann an einem Stativ, oder einem Deckenhaken aufgehängt werden. Ein großes Plus ist, dass bei der Leanderwiege kein Nestchen gebraucht wird, was für die ungestörte Sauerstoffzufuhr fürs Baby optimal ist.

Das Schlummerli mit Korb ist immer dann die Rettung, wenn Babys etwas unruhger sind. An eine speziell entwickelte Feder, die die  Schwingungen  wiedergibt, welche das Baby schon in der Schwangerschaft über die Bewegungen der Mutter erlebte, wird ein Korb oder die Leanderwiege gehängt. Diese sanfte Auf- und Abbewegung wirkt unglaublich beruhigend für das Baby, und hilft besonders bei Blähungen.

Das Schlummerli kann an der Decke angebracht werden, oder an einem Stativ befestigt werden.

Ein normales Kinderbettchen ist eigentlich für Neugeborene zu groß, aber manchmal geht es nicht anders. Legen Sie Ihr Baby quer ins Bettchen, und begrenzen das Bett evtl., mit einem Stillkissen oder mit einer Lagerungshilfe.

 

Als Unterlage in der Wiege brauchen Sie zwei Moltontücher, gummiert, als wasserdichte Einlage; außerdem drei oder vier Spannbettlaken (die werden Sie häufig wechseln).

Außerdem eine kleine Bettdecke, 80 x 80 (Kopfkissengröße), eine Bettdecke 100 x 135 (evtl. für Allergiker geeignet), zwei Bettwäschegarnituren.  Die Bettdecke sollten Sie mit zwei Fingern hochheben können. Keine "Betonkissen" bitte!

Ein Lammfell und ein Schlafsack sind sinnvoll. Lammfell vorher einliegen. So riecht es nach Mama (oder Papa;-) .
Den Schlafsack ruhig 2 bis 3 Nummern größer wählen (Gr. 68/74)

Ein Babyphon ist praktisch, wenn Ihr Kind schläft und Sie sich anderswo im Haus aufhalten. Vermeiden Sie, dass das Babyphon direkt neben dem Kopf Ihres Kindes liegt (je nach Bauweise: Strahlung!)

 

Gitterbett

Ein Gitterbettchen sollte stabil und fest verschraubt sein. Die Matratze muss genau passen und darf nirgendwo Ritzen haben, in denen sich das Baby einklemmen könnte. Die Gitter müssen glatt geschliffen sein, die Farbe darf nirgends absplittern.

Der Abstand zwischen den Gittern sollte mindestens 2,5 cm groß sein, jedoch höchstens 6 cm, so dass Ihr Kind seinen Kopf nicht durch die Stäbe stecken kann.

 

Spieluhren

Spieluhren: niemals in Reichweite des Kindes aufhängen. Sie könnten sich das Bändchen um die Hand wickeln.

 

Gesundes Schlafklima

Frische Luft ist gut für gesunden Schlaf. Ruhig das Fenster in Kipp, eine Mütze auf dem Kopf.
Nachts sollte das Kind bei 17 bis 18°C schlafen. Tagsüber 18-20°C.

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